Inneres

Einschiffig, dreijochig, platzlgewölbter Saalbau mit Rachnischen zwischen halb eingezogenen Strebepfeilern. Das Hochaltarbild „Vision des heiligen Ulrich in der Schlacht auf dem Lechfeld“ schuf Paul Troger (bezeichnet 1750), den Judas-Thaddäus-Altar Franz Anton Maulbertsch (um 1750); die Seitenaltäre sind gleichartige einfache Retabelaltäre. An der künstlerischen Ausstattung der Ulrichskirche waren Josef Ignaz Mildorfer („Abschied des Apostels Petrus von Paulus“, vor 1756) und Franz Seegen (heiliger Ulrich; weiß gefaßte Figuren an Altären) beteiligt. Der Innenraum wurde 1975-1983 restauriert; barocke Altarbilder, die zu einem früheren Zeitpunkt aus der Ulrichskirche entfernt worden waren, wurden rückgeführt.

Die Orgel wurde 1842 gebaut in einem klassizisierenden Gehäuse, in den Türmen läuten drei Glocken.

Vor der Kirche

Vor der Kirche steht eine Dreifaltigkeitssäule; am Ende der hohen zum Portal der Urichskirche führenden Freitreppe stehen (auf in das Steingeländer eingebundenen Steinsockeln) vier Heiligenstatuen (von links nach rechts: Benedikt von Nursia, Ulrich [als Bischof im Ornat], Aloisius von Gonzaga, Johannes Nepomuk) von Franz Seegen, über dem Haupttor ebenfalls der Heilige Ulrich. Dass sich rund um die Ulrichskirche ein Friedhof befunden hat, ist unwahrscheinlich (der älteste Friedhof der Vorstadt wurde 1590 anlässlich der Pfarrerhebung auf dem Areal Siebensterngasse 33-37, Zollergasse 24-26 [Kapelle], Mondscheingasse 2-12 angelegt und 1784 aufgelassen).

Bilder der Pfarrkirche St. Ulrich: